„Ich will sehen, ob meine Begeisterung für Film wirklich echt ist!“

„Aufbruch“ – so heißt der Debütfilm von Anna Ponge. Die Brasilianerin ist eigentlich Architekturstudentin an der BTU in Cottbus. Wie sie zum Film gekommen ist und wie wichtig es ist, die richtigen Leute zu kennen, verriet sie am Rande der Dreharbeiten in einem kurzen Gespräch.

Dreharbeiten zu "Barbara" (AT), 23.10.2014

Wie kommt es, daß Du plötzlich Filme drehst?

Ich studiere ja eigentlich Architektur, werde das Studium auch beenden. Ich bin rein zufällig durch die „BÜHNE acht“ zum Film gekommen und bin einfach nur begeistert. Meinen Film mache ich, um zu sehen, ob die Begeisterung wirklich echt ist. Beim Film nur zuzugucken ist etwas völlig anderes als einen Film selber zu drehen.

Wie bist Du auf die Idee gekommen?

Da spielten verschiedene Dinge eine Rolle. Ich bin mir noch nicht sicher, was ich nach dem Bachelor mache – ob ich einen Masterabschluß dranhänge oder noch einen ganz anderen Bachelor mache. Bei diesem anderen Bachelor wäre dann schon der Gedanke, mich vielleicht bei einer Filmhochschule zu bewerben.

Wie bist Du auf die Idee zu dem Drehbuch gekommen? Gab es eine Vorgeschichte?

Ich nehme jeden Tag die Straßenbahn, um zur Uni zu kommen. Ich habe immer ein paar Ideen im Kopf, worüber man erzählen könnte. Als ich mir dann aber gesagt habe: „Komm setz‘ Dich hing und versuche mal eine Geschichte aufzuschreiben, ob was Gescheites dabei herauskommt!“, da hatte ich sofort diesen Augenblick in der Straßenbahn im Sinn. Selbst nachdem ich die erste Szene geschrieben hatte, wußte ich selber noch gar nicht, worum es ging. Ich habe mir dann diese Szene so oft durchgelesen, bis ich die Figuren kannte und ich entschieden habe, wie die Geschichte weitergehen muß.

Du machst Regie und Kamera gleichzeitig, was ist schwerer?

Wenn ich mich an einer Filmhochschule bewerben sollte, dann will ich mich für Regie bewerben. Ich fotografiere sehr gerne, filme auch sehr gerne, aber Kameraarbeit ist für mich sehr anstrengend. Regie ist zwar auch schwierig, man muß an 1000 Sachen denken, deshalb freue ich mich immer, daß ich ein super Team habe, daß hilft und mitdenkt, vor allem an Sachen denkt, die ich völlig vergessen habe. Aber Beides ist trotzdem auch schön.

Dreharbeiten zu "Barbara" (AT), 18.10.2014

Anna Ponge am Set von „Aufbruch“ mit Hauptdarsteller Matthias Schreve (mitte) und Silvio Berger

Hast du Dir die Regiearbeit angelernt oder hast Du Dich vorher kundig gemacht bei Jemanden?

Ich bin ein großer Filmfreak, ich könnte stundenlang Filme schauen, da entwickelt man so ein bißchen ein Gefühl für Filmsachen. Jetzt mache ich ein Praktikum bei Erik Schiesko („Holger & Hanna“, „Blaue Stunde“) und kümmere mich um den Schnitt für sein aktuelles Projekt „Auf der Suche“. Da bekommt man auch ein neues Gefühl für die Sache. Und dadurch, daß ich schon an vier Filmsets war, u.a bei dem Münchner HFF-Projekt „Der letzte Tag“, bei Ralf Schusters „Kommissar Schlemmer“-Film und bei Eriks „Auf der Suche“, lernt man schon viel allein durch das Zugucken, vorallem wenn bei man bei Leuten zuguckt, die einem was erklären wollen. Das war bei allen Filmsets der Fall. Außerdem lese ich seit meiner ersten Filmerfahrung viel über Regiearbeit und Kurzfilmproduktionen.

Den Schnitt machst Du auch selber?

Ursprünglich wollte ich Regie und Schnitt machen, die Kamera kam dann noch dazu.

Warum hast Du keinen „richtigen“ Kameramann genommen?

Ich hatte einen „richtigen“ Kameramann, aber durch Terminverschiebungen konnte er dann nicht mehr. Das ist super schade.

Wonach hast Du das Filmteam ausgesucht?

Ich bin Mitglied an der „BÜHNE acht“ und kenne von dort die meisten Schauspieler. Sehr wichtig für mein Drehbuch war, daß ich nicht zu junge Leute haben wollte. Die Hauptfigur ist 30 Jahre alt. Die Schauspieler sollten schon so um die Drehe sein oder älter. Dadurch fallen die meisten Mitglieder der „BÜHNE acht“ raus.
Dann habe ich mal von den Figuren aus betrachtet, wer vom Körperlichen her oder von der Ausdrucksweise passen würde, vor allem bei denen, die ich schon spielen gesehen hatte. Alle, die ich hier dabei hatte, habe ich schon mal spielen gesehen. Mit Jan Fuchsmann, der den Ton macht, habe ich schon mal bei einem Filmprojekt zusammengearbeitet. Ich habe ihn gefragt und er hat sehr sehr netterweise gesagt, daß er mitmacht. Mathias Schulze leitet die Filmgruppe an der „BÜHNE acht“. Auch ihn habe ich gefragt, weil wir unbedingt einen Lichttechniker brauchten. Ich habe da überhaupt keine Ahnung. Ich weiß aber, daß Mathias Ahnung hat, wie ich ebenfalls schon mal bei einem gemeinsamen Dreh erfahren konnte. Auch er hatte dankenswerterweise zugesagt.

Erzähle mal etwas über die Handlung des Filmes!

Es geht eigentlich nur um die Hauptfigur. Es ist ein junger Mann aus einer ernsten Familie. Sein Vater hat sich mit seiner Schwester zerstritten. Das ist schon ein Jahr her und die ganze Familie redet nicht mehr mit der Schwester – besser gesagt, sie redet nicht mehr mit der Familie. Worüber die Beiden gestritten haben, ist jetzt egal. Die Sache ist, unsere Hauptfigur vermisst seine Schwester. Während des Filmes kommen verschiedene Situationen zusammen, in denen er an sie denken muß. Ob er am Ende zu ihr geht oder nicht, dafür muß man den Film sehen, um das herauszufinden.

Wenn man zunächst das Drehbuch liest, denkt man erst einmal an eine Liebesgeschichte: Ein Mann wartet an einer Haltestelle auf eine Frau, vermutlich seine Freundin…

… In der ersten Szene wartet er nur auf die Straßenbahn und trifft dabei den Freund der Schwester. Ich wollte das offen lassen und nicht sofort sagen, worum es geht. Ich will, daß man durch die Figur merkt, wie er sich fühlt. Wenn man ein Problem gleich am Anfang des Filmes zu sehr darstellt, versuchen die Zuschauer manchmal zu schnell vorzudenken und verstehen die Figur nicht. Es geht mir wirklich um die Figur; es geht mir nicht um den Streit oder irgendwas Anderes, sondern darum, daß man die Figur versteht. Und ich glaube, Matti (Matthias Schreve) bringt die Figur sehr gut rüber.

Dreharbeiten zu "Barbara" (AT), 23.10.2014

Die Eingangsszene mit Matthias Schreve und Daniel Schauff
(c) für alle Fotos: Thori, 2014

Sind Festival-Einreichungen eingeplant?

Wenn positives Feedback kommt, sicherlich, z.B. bei der Cottbuser Filmschau im Rahmen des Filmfestival..

Was unbedingt noch zu erwähnen wäre: der Film wäre nicht entstanden ohne die Unterstützung von Ralf Schuster, der mir die Technik organisierte, sowie Erik Schiesko, der mir ebenfalls seine Technik zur Verfügung stellte.

Danke für das Gespräch und viel Erfolg mit Deinem Film!

„Entweder bin ich eine Zicke oder ein ganz liebes Mädchen!“

Schauspielerin Svenya Cheyenne im Gespräch über starke Mädchen, taffe Rollen und Harmonie am Film-SetPorträt Svenya 2

Svenya Cheyenne spielt in dem Kurzfilm „Der letzte Tag“ die Rolle der Janine. Die Zwanzigjährige steht seit ihrem 11. Lebensjahr vor der Kamera. Am Set von „Der letzte Tag“, der gleichzeitig Abschlußfilm der Filmstudentin Juliane A. Ahrens ist, stand Svenya Cheyenne für ein kurzes Gespräch zur Verfügung.

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Regisseurin Juliane A. Ahrens?

Das war ganz spontan, weil ich ja in Berlin wohne. Ich habe von dem Castingaufruf gehört und bin nach München gefahren. Allerdings war ich beim ersten Mal noch nicht so in der Rolle drin, weil ich mit meinen Gedanken noch komplett in Berlin war. Ich habe dann vorgesprochen, mich auch mit meinem Spielpartner gut verstanden, der jetzt zufällig auch im Film den Marco spielt.
Es hieß dann, sie würden sich zwei Wochen später melden, aber bereits nach kurzer Zeit kam eine Mail mit der Nachricht, daß es eine zweite Castingrunde gibt und ob ich nicht Lust hätte, noch einmal zu kommen. Ich bin dann wieder nach München gefahren.
Beim zweiten Casting war die Stimmung irgendwie anders. Es war nicht mehr so streng, es machte total viel Spaß, beim Casting zu spielen. Eine Woche später kam der Anruf, daß ich für die Rolle ausgewählt wurde.

Wie würdest Du Deinen Filmcharakter beschreiben?

Janine weiß genau, was sie will. Sie ist ein sehr starker Charakter, allerdings mehr nach Außen. Ich glaube, nach Innen zeigt sie das nicht so. Sie ist sehr taff, aber in einer krassen Umgebung aufgewachsen und hat schon viel durchlebt in ihrem Leben. Janine hat insgesamt einen weichen Kern. Das ist auch der Grund, warum sie Luca irgendwann aus dem Keller befreit, weil sie sich sagt: “Ich kann das nicht mehr mit mir vereinbaren.”
Ich freue mich total, die Rolle der Janine zu spielen. Für mich ist es das erste Mal, daß ich so eine taffe Rolle spiele. Entweder bin ich so eine Zicke oder ein ganz ganz liebes Mädchen.

Hast Du Dich speziell vorbereitet auf diese Rolle?

Ich weiß gar nicht, ob man sagen darf, aber in dem Film “Fack you Göthe” gibt es ja diese Chantal. Daran haben wir uns ein wenig orientiert und auch in den Proben ein bißchen in diese Richtung geguckt.
In letzter Zeit höre ich öfters, daß Jella Haase, die die Chantal spielt, und ich ein bisschen Ähnlichkeit haben sollen. Ich finde den Vergleich cool, denke aber, das liegt in diesem Fall auch viel an unseren Outfits.

Wieviel von Janine steckt in Dir und welche Eigenschaften hast Du Janine mitgegeben?

Ich bin manchmal sehr stur und ich glaube, das kann Janine auch sein. Wenn ich etwas mache, dann mache ich das ganz oder gar nicht. Ich denke, daß Janine auch genauso ihren Weg findet. Die hat ihren eigenen Kopf, ist ein starkes Mädchen. Man läßt ja als Schauspielerin immer etwas von seinem Charakter in die Rolle einfliessen.

Was waren vor oder während der Dreharbeiten die größten Herausforderungen?

Das ist schwierig zu beantworten, denn wir sind ja noch mitten im Dreh. Ich glaube, das ganze Projekt ist eine Herausforderung. Ich kann nicht sagen, dieser eine Tag oder dieser eine Take ist eine Herausforderung. Es ist das Zusammenspiel. Wir wollen alle etwas Schönes aus dem Film machen und ich glaube, wir sind auch auf einem guten Weg. Man will, daß alles gut wird, und das sorgt für einen gewissen Druck im Hinterkopf. Aber wir harmonieren alle ganz gut und es macht Riesenspaß.

Wie kommst Du mit Helen klar, die die Luca spielt?

Helen ist super, ich mag Helen megagerne. Wir haben uns beim Casting ganz kurz gesehen, ich hatte aber mit einem anderen Mädchen gespielt. Wir hatten uns ganz kurz unterhalten. Es war cool, als wir uns bei der Probe dann wieder getroffen hatten. Helen ist ein ganz liebes Mädchen. Für sie es ja der erste richtige Film. Sie ist am Set sehr diszipliniert.

Dreharbeiten zu "Der letzte Tag", 15.04.2014

Janine (Svenya Cheyenne, rechts) fährt die verletzte Luca (Helen Bergmann) ins Krankenhaus. (Szenenfoto aus „Der letzte Tag“)

Du bist vermutlich die Erfahrenste von den Darstellern. Welche Tipps konntest Du den anderen mitgeben?

Helen und ich, wir haben viel miteinander geredet – bei den Proben, beim Mittagessen. Ich glaube, durch die Gespräche konnte ich ihr auch ein wenig die Angst nehmen. Juliane, die Regisseurin, hat aber auch ihren Anteil daran. Sie weiß, daß es der erste Film für Helen ist und geht entsprechend mit ihr um. Wir harmonieren einfach gut miteinander.

Welche Erwartungen hast Du an den Film?

Ehrlich gesagt noch gar keine. Wir sind gerade mitten im Dreh, mein Kopf ist voll. Ich muß auch ehrlich sagen, wenn ich drehe, dann sage ich nicht”jetzt kommt die Szene und jetzt kommt der Take”, sondern ich sehe das als Gesamtprojekt, als Einheit. Wir kommen immer weiter und irgendwann sind wir fertig. Ich sehe das als ein großes Ding. Die Erwartung ist vielleicht, daß es ganz toll wird und daß sich die Mühe gelohnt hat und wir hoffentlich noch ganz viele Filme zusammen machen können.

Gibt es denn schon Nachfolge-Projekte?

Ich habe schon ein, zwei Castings, wo ich auch schon weiß, daß ich weiter bin. Ansonsten läuft das über meine Agentur.

Du studierst Schauspiel?

Noch nicht. Das ist ein wenig kompliziert bei mir. Ich habe ganz viel hinter der Kamera gemacht, weil ich mir dachte, ich muß das auch mal ausprobieren – auch weil Viele sagen: “Schauspiel ist schwer”. Irgendwann kam der Punkt – so wie ein Schalter, der umgelegt wurde – , wo ich mir sagte: “Ok, entweder ganz oder gar nicht!” Ich habe vor, im Herbst an der Staatlichen Schauspielschule vorzusprechen. Mal sehen, wenn alles funktioniert, dann klappt es hoffentlich mit dem Studium. Auf jeden Fall will ich mit Schauspiel weitermachen.

Vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg für Deine weitere künstlerische Arbeit!

Dreharbeiten zu "Der letzte Tag", 15.04.2014

Svenya Cheyenne in einer Drehpause zusammen mit Darsteller Kai Börner vom Staatstheater Cottbus und der zweiten Hauptdarstellerin Helen Bergmann
(c) für alle Fotos: Thori, 2014

Interview mit Carolina Hoffmann anläßlich der Filmpremiere von „Illusion“ in Großenhain

Filmpremiere "Illusion" in Großenhain, 13.03.2014Seit 2013 gehört Carolina Hoffmann zum Filmteam bei WTP international. Die Filmemachergruppe um Regisseur Roland Reber ist für ihre eigenwillige Arbeitsweise bekannt.

Anläßlich der Sachsen-Premiere des neuen Reber-Films „Illusion“ stand Carolina Hoffmann, der im Film eine Hauptrolle übertragen wurde, für ein kurzes Interview zur Verfügung.

Wie sind Sie zu WTP gekommen?

Das ist eine ganz lustige Geschichte. Ich hatte gerade meine Schauspielausbildung abgeschlossen im Sommer 2012. Meine Zahnärztin meinte, daß sie Filmleute kenne. Ich fragte sie, ob sie mir die Nummer geben könnte. Vielleicht kann ich ja mal ein Praktikum machen oder irgendwie reinschnuppern, weil ich noch nichts Professionelles außerhalb der Schauspielschule gemacht habe. Dann haben wir uns mit den Leuten von WTP getroffen und es hat irgendwie gut funktioniert.

Kannten Sie vorher die Firma WTP?

Nein. Ich habe mir dann die Webseite angeschaut. Nach dem ersten Treffen haben sie mir einige der vorherigen Filme mitgegeben und sagten, „Schau Dir die mal an und dann reden wir nochmal ob du dann immer noch mitmachen möchtest!“
Die Filme habe ich mir angeschaut und gesagt, ja das gefällt mir. Von der Art, wie WTP arbeitet, fand ich es sehr spannend, das wollte ich auch machen.

Gab es Berührungsängste?

Eine der ersten Fragen war, „Wie stehst Du zum Thema.Nacktheit?“ Ich habe gesagt: „Hm, nackt? Ich weiß nicht, ob ich so selbstbewußt bin!“
Aber dadurch, daß wir als Schauspieler sehr viele Freiheiten beim Drehen hatten und ich auch viel von meiner eigenen künstlerischen Kreativität mit einbringen konnte, habe ich festgestellt, daß ich überhaupt kein Problem mit Nacktheit habe, das es das Natürlichste auf der Welt ist. Das war auch für mich eine tolle Erfahrung, daß ich damit keine Problem habe.

Und Angst, den Erwartungen nicht gerecht zu werden, hatten Sie keine?

Nein. Am Anfang hieß es, „Je nachdem wie Du Dich anstellst, so groß wird Deine Rolle!“. Zum Anfang war das Drehbuch noch nicht fertig. Wir haben uns zum Brainstorming zusammengesetzt und Jeder hat erzählt, was er sich für seine Rolle vorstellt oder was er immer schon mal gerne spielen wollte. Dann wurde das erste Drittel des Drehbuchs geschrieben, also die Alltagsszenen, dann wurde es abgedreht, dann haben wir uns wieder zusammengesetzt und so ist auch meine Rolle gewachsen.

Es stand also nicht vorher fest, daß Sie jetzt die Rolle spielen, die Sie letztendlich auch gespielt haben?

Es war so ein Entstehungsprozeß, würde ich sagen.

Wie wurden Sie denn vom „Stammpersonal“ (Eich, Reber, Mönning) aufgenommen?

Sehr gut. Das ist mir gleich am Anfang aufgefallen, daß da eine sehr schöne Stimmung am Set ist, sehr familiär auch unter Denen. Was mir total gut gefallen hat, weil man dann auch selber so locker ist, daß man sich einbringen und einfinden konnte. Für mich war das ganz toll, so daß ich gesagt habe: „Ich würde gerne auch fest mit dabei sein, wenn ihr mich wollt!“

Ich habe gelesen, Sie wohnen jetzt auch zusammen…

…genau, ich wohne auch dort, weil es nicht nur beruflich die Menschen sind, mit denen ich zusammen arbeiten möchte, sondern weil es auch privat und persönlich paßt, wo ich sagen kann, das ist meine Familie, das ist einfach toll.

Werden Sie zukünftig nur noch für WTP arbeiten oder sind Sie offen für andere Projekte?

Ich habe für mich beschlossen, daß ich die Arbeitsweise bei WTP so toll finde, daß ich überhaupt nichts anderes mehr machen möchte.

Und wenn jetzt ein Sender oder ein Studio anrufen würde…

…dann sage ich nein. Ich hätte mir während meiner Schauspielausbildung nie träumen lassen, daß ich gleich danach so ein tolles Projekt oder Engagement finden würde.

Ist schon einen Nachfolgefilm in Planung?

Ideen sind auf jeden Fall schon da, welche dann umgesetzt wird, werden wir sehen. Jetzt ist ja erstmal die Kinotour und der DVD-Start wichtig. Vielleicht im nächsten Jahr oder Ende diesen Jahres. Ich bin auf jeden Fall wieder dabei.