Filmperlentaucher

Festival-Sonntag mit Weltpremiere

Der Festivalsonntag beim Filmfestival Cottbus gehört traditionell den Kindern. Am Sonntagvormittag lädt seit einigen Jahren der Rundfunk Berlin-Brandenburg zu den Weltpremieren seiner Märchenfilme aus der Reihe „Sechs auf einen Streich“ ein.

In diesem Jahr wurde „Das Märchen von den 12 Monaten“ – eine Koproduktion von rbb, Radio Bremen und MDR – in Anwesenheit der Regisseurin Frauke Thielecke, Kameramann Christian Klopp, der rbb-Redakteurin Anke Sperl sowie der beiden Hauptdarsteller Jascha Rust und Arndt Schwering-Sohnrey welturaufgeführt.

Die Geschichte handelt von Königin Klara (Marie Rönnebeck), die über die 12 Monate herrscht. Ihre Zauberkräfte schwinden allmählich und sie schafft es nicht mehr, am Monatsende die Jahresuhr weiter zu stellen. Am 29. Februar muß bis 18:00 Uhr die Uhr auf März gestellt werden, sonst bleibt es für immer Februar und damit dunkel und kalt.

Die Monate warten, ob Valentin und Luise das Rätsel lösen können. – Foto: (c) 29. FilmFestival Cottbus

Die anderen Monate finden ein Rezept für einen Trank, mit dem die Zauberkräfte der Königin wieder hergestellt werden können. Dazu müssen die Menschen ein Rätsel lösen und die vier Zutaten für den Trank herausfinden.
Und so macht sich der Koch Valentin (Sascha Rust) mit dem „Hühnermädchen“ Luise auf den Weg, um des Rätsels Lösung zu finden und die Zutaten einzusammeln – dunkel ahnend, daß der „Frostige Fürst“ in Gestalt des barmherzigen Mönchs Martin (Arndt Schwering-Sohnrey) und der Februar (Christoph Bach) ein intrigantes Spiel spielen.

Unterstützung erhalten Valentin und Luise von der Märzfrau, dem Juni und der Septemberfrau. Doch die vierte Zutat kann nur der Februar beisteuern….

In weiteren Rollen sind u.a. Nina Kaiser, Friederike Linke, Bruno Eyron (herrlich eitel in seiner Rolle), Nina Gnädig und Laura Lo Zito zu sehen. Gedreht wurde auf Schloß Marienburg südlich von Hannover sowie in Hildesheim, Worpswede und Buchholz.

Im Anschluss an die Vorführung mussten die beiden Schauspieler und die Regisseurin viele Fragen der Kinder beantworten. Die wollten wissen, wie die im Film gezeigten Zaubertricks funktionierten, wo der Filmschnee herkam und warum der Fürst so böse ist. Geduldig gaben die Protagonisten Auskunft und verrieten den einen oder anderen Filmtrick.

v.l.n.r.: Kameramann Christian Klopp, Arndt Schwering-Sohnrey (Frostiger Fürst), Jascha Rust (Valentin), rbb-Redakteurin Anke Sperl, Regisseurin Frauke Thielecke

Ausgestrahlt wird „Das Märchen von den 12 Monaten“ am 2. Weihnachtstag (26.12.2019) um 13:10 Uhr im Ersten.

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